Chronik

Poetischer Auszug aus der Chronik des Jahres 1956

Welches Maß von Mehraufwand an Arbeit, Mut, Sorgen und Gottvertrauen aufzubringen sind, um in einem Jahr schwerer und schwerster Witterungsverhältnisse das herauszuholen, was seine Existenz noch eben zu gewährleisten vermag, weiß der Bauer ganz allein.
Er lässt sich hierbei von seinem Verantwortungsbewusstsein leiten, dass es in seinem Kampf und seiner schweren Arbeit um das Brot des ganzen Volkes geht. In diesem Bewusstsein arbeitet der Bauer Ebbinghausens unentwegt, still und einsam, abgeschlossen in seinen Bergen, getreu seiner Verpflichtung und getreu seiner Tradition der Väter und Vorfahren.

Das Wappen zeigt die Giebelansicht der Kapelle. Auf das Patronat der Mutter Gottes weisen als Mariensymbole die ebenfalls vorhandene Mondsichel und der Stern hin.

Kapelle "St. Marien"

Die heutige Kapelle wurde im Jahre 1869 erbaut und im Jahre 1971 geweiht. Im Jahre 1922 wurde an der Vorderseite in der Kapelle eine Gedenk- und Ehrentafel für die gefallenen Soldaten des 1. Welstkrieges aus der Gemeinde angebracht.
Ein Geschenk erhielt die Gemeinde in Form eines Steinkreuzes mit Sockel, das links vor dem Eingang seinen Platz findet. Es trägt die Aufschrift "Rette Deine Seele". 1957 wurde die Kapelle renoviert. Es wurden sechs neue Glasfenster eingesetzt, ein neuer Altar wurde angeschafft und die Kapelle erhielt eine gesamte Ausmalung.
Im Jahr 1964 wird ein Ehrenmal in Form einer Tafel rechts neben dem Kapelleneingang angebracht. Den im 1. und 2. Weltkriege Gefallenen des Ortes wird hier namentlich gedacht. Die Ebbinghäuser wurden über 30 Jahre von den Patres des Franziskanerklosters aus Paderborn seelsorgerisch betreut. Zuletzt von Pater Gerhard, der 1992 aus gesundheitlichen Gründen verabschiedet wurde.